Wirbelstürme auf Haiti - Peter Hoffmann im Einsatz
Über 250 Personen pro Tag suchen in einer mobilen Gesundheitsstation des Deutschen Roten Kreuzes in Gonaives auf Haiti medizinische Hilfe. Mehr als einen Monat nachdem Wirbelstürme das karibische Land heimsuchten, leben immer noch Menschen im Schlamm oder auf Dächern. "Die Verhältnisse hier sind die Schlimmsten, die ich je gesehen habe", sagt Annette Kohlmeier, Leiterin der DRK-Gesundheitsstation auf Haiti.
Das Stadtzentrum von Gonaives ist von einer dicken Schlammschicht überzogen, häufig steht noch Wasser in den Seitenstrassen. Das hoch stehende Wasser und der schmutzige Schlamm verursachen Durchfälle, Haut- und Atemwegserkrankungen.
Da das lokale Krankenhaus zerstört ist, ist die Bevölkerung auf mobile Einheiten, wie die DRK-Gesundheitsstation, angewiesen. Die Gesundheitsstation ist in Zelten untergebracht und leistet medizinische Grundversorgung für die Bevölkerung. Das siebenköpfige Team setzt sich neben Annette Kohlmeier aus drei Ärzten, zwei Krankenschwestern und einem Techniker zusammen. Unser Kamerad Peter Hoffmann ist seit Anfang Oktober Vorort im Einsatz. Er hat die Aufgabe des Technikers übernommen. Wir wünschen Ihm für seine Tätigkeit alles Gute.
Tagebuch Haiti von Peter Hoffmann
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