Mit großem Engagement haben sich Mitarbeitende des Landkreises Augsburg, des Bezirks Schwaben, Mitglieder des Kreis- und Bezirkstags sowie der umliegenden Behörden an einer gemeinsamen Blutspendeaktion im Landratsamt Augsburg beteiligt. Insgesamt erschienen 119 Spenderinnen und Spender am vergangenen Montag zum Termin im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes. Davon konnten 108 Personen tatsächlich Blut spenden. Besonders erfreulich war die hohe Zahl an Menschen, die zum ersten Mal Blut spendeten: 47 Erstspenderinnen und Erstspender nahmen an der Aktion teil. Damit lag die Erstspenderquote bei rund 43 Prozent – ein Wert, der deutlich macht, wie groß die Bereitschaft ist, Verantwortung zu übernehmen und mit persönlichem Einsatz anderen Menschen zu helfen. „Blutspenden sind ein unverzichtbarer Beitrag für unsere medizinische Versorgung. Jeden Tag werden in bayerischen Krankenhäusern rund 2.000 Blutkonserven benötigt, um verletzten, schwer erkrankten oder operierten Menschen helfen zu können. Blutkonserven haben ein Verfalldatum und gerade im Sommer ist es schwierig für den Blutspendedienst, das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu halten. Ich freue mich daher sehr über die große Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit ihrer Spende ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, erklärt Landrat Martin Sailer.
Die Blutspendeaktion wurde gemeinsam mit dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes organisiert und bot den Mitarbeitenden die Möglichkeit, quasi direkt am Arbeitsplatz Gutes zu tun. Neben der eigentlichen Blutspende standen auch die notwendigen Untersuchungen und Beratungsgespräche im Vorfeld sowie eine Verpflegung im Anschluss an die Spende auf dem Programm.
Wer ebenfalls Blut spenden und damit Leben retten möchte, findet aktuelle Blutspendetermine unter www.blutspendedienst.com/blutspende. Dort können auch gezielt Termine für Kommunen im Landkreis Augsburg abgerufen werden. Denn Blut wird kontinuierlich benötigt: Mit einer Blutspende kann jede und jeder Einzelne dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten auch in Zukunft zuverlässig versorgt werden können.






